
Das Forward-Darlehen
Das Forward-Darlehen ist ein
Darlehen, das erst in maximal 60
Monaten ausgezahlt wird. Der
Clou daran: Sie können sich
heute vertraglich zusichern
lassen, was Sie morgen an Zinsen
zahlen! Ausgegangen wird dabei
von dem Zinssatz, der zum
Zeitpunkt des
Vertragsabschlusses am
günstigsten ist.
Steckbrief
Ein Forward-Darlehen ist nichts
anderes als ein mit
Sonderregelungen versehenes
Annuitätendarlehen. Die
Sonderregelung besagt, dass Sie
ein Darlehen aufnehmen, das
Ihnen erst an einem vereinbarten
Termin in der Zukunft ausgezahlt
wird. Wenn also Ihre Umschuldung
innerhalb der nächsten 60 Monate
ansteht bzw. Ihre momentan
laufende Finanzierung innerhalb
dieser Zeit endet, ist dieser
Darlehenstyp interessant für
Sie. Zumal er beinhaltet, dass
Sie Ihre Zinskonditionen kennen
werden: Sie können nämlich die
beim Vertragsabschluss aktuellen
und günstigsten Zinssätze
festschreiben lassen. Das
Darlehen wird dann zum
vereinbarten Zeitpunkt
ausgezahlt.
Vor- und Nachteile des
Forward-Darlehens
Vor- und Nachteile des
Forward-Darlehens ergeben sich
aus dem eng begrenzten
Anwendungsfeld. So findet das
Forward-Darlehen nur im
Zusammenhang mit Krediten
Anwendung, die u.a. mit im
Grundbuch eingetragen Werten
abgesichert sind. Also zum
Beispiel dann, wenn es Ihnen als
Immobilienbesitzer um eine
Umschuldung der Baufinanzierung
geht.
Stellen Sie sich vor diesem
Hintergrund vor, dass die
Zinsbindung Ihres bereits
laufenden Darlehens in zwölf bis
60 Monaten endet. Sie befürchten
nun, dass die Zinsen steigen –
dann organisieren Sie mit dem
Forward-Darlehen eine
Anschlussfinanzierung, die mit
dem derzeit günstigsten Zinssatz
ausgestattet ist.
Diese Zinssicherheit aber, und
hierin äußert sich der Nachteil
des Forward-Darlehens, ist oft
nicht umsonst zu haben. Viele
Kreditinstitute verlangen einen
Zinsaufschlag. Allerdings gibt
es auch Banken, die keinen
nehmen. Fragen Sie uns – wir
haben die richtigen Partner.
Hier geht es zur
Online-Anfrage.
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